Worüber streitet Ihre Stadt wirklich?
Sie stellen eine Maßnahme zur Diskussion, etwa eine Solarpflicht für Neubauten. Bürgerinnen und Bürger stimmen ab, ergänzen eigene Punkte oder reichen Stellungnahmen ein. Die Landkarte des Streits zeigt dem Rat, worüber man sich längst einig ist, was ein Gutachten klären kann und was er selbst entscheiden muss.
863 Menschen aus Musterstadt, zwei Lager. Wählen Sie eine Aussage.
Beispiel mit erfundenen Zahlen: eine Solarpflicht für Neubauten in Musterstadt.
So läuft ein Verfahren
Maßnahme einstellen
Sie beschreiben, was die Stadt vorhat, und begründen es: wie die Lage ist, was die Maßnahme bewirkt, warum der Weg der richtige ist und warum sich der Eingriff lohnt. Vorhandene Stellungnahmen laden Sie dazu.
Punkte vorbereiten
Die Maschine zerlegt Begründung und Stellungnahmen in einzelne Aussagen, über die man abstimmen kann. Ihre Redaktion prüft jede, bevor sie öffentlich wird.
Die Stadt beteiligen
Bürgerinnen und Bürger stimmen ab, schreiben in zwei Sätzen, was fehlt, oder reichen eine ganze Stellungnahme ein. Doppeltes erkennt die Maschine, Neues prüft die Redaktion.
Landkarte und Bericht
Wenn nichts Neues mehr kommt, endet die Beteiligung. Der Rat bekommt einen Bericht: was zu klären ist und von wem.
Was der Rat bekommt
Keine Stimmungskurve, sondern eine Arbeitsliste. Jede Aussage landet dort, wo sie hingehört, und jede führt per Klick zurück zum Originalzitat.
Darauf einigen sich beide Lager
Aussagen, die in beiden Lagern eine Mehrheit haben, aus denselben Gründen. Ein Beschluss, der darauf baut, hält.
Mit einem Gutachten klärbar
Streit über Tatsachen, Zahlen und Wirkungen. Hier hilft keine Abstimmung, sondern ein Kurzgutachten vor dem Beschluss.
Hier liegt der Streit
Wertfragen, an denen sich die Lager scheiden. Keine Studie entscheidet sie. Das ist die Aufgabe des Rats.
Vorsicht, Scheinkonsens
Hohe Zustimmung aus unvereinbaren Gründen. Sie zerbricht bei der ersten Detailfrage, und die Landkarte zeigt das vorher.
Was niemand gefragt hat
Prüffragen, die in der ganzen Beteiligung offen blieben. Vor einem Beschluss gezielt nachfragen.
Warum man dem Ergebnis trauen kann
- Jeder Satz hat eine Quelle
- Vom Bericht zur Aussage, zum Zitat, zur markierten Stelle im Original. Niemand muss dem Bericht glauben, man kann nachsehen.
- Menschen geben frei
- Die Maschine schlägt vor, Ihre Redaktion entscheidet. Arbeitet ein Verfahren ohne Redaktion, steht das im Bericht.
- Wertfragen bleiben beim Rat
- Lager und Zustimmung werden nachrechenbar aus den Stimmen ermittelt, nach dem Verfahren von Polis. Was eine Wertung ist, entscheidet keine Maschine.
Ein Verfahren, eine Frage
Legen Sie ein Konto für Ihre Kommune an und stellen Sie Ihre erste Maßnahme zur Diskussion. Öffentlich wird es erst, wenn Sie es freischalten.
Verfahren anlegen